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Das Verb „to be“ – Konjugation, Verwendung & Beispiele

Das Verb „to be“ – Konjugation, Verwendung & Beispiele
Nina Authried
6 Min. Lesezeit

Zusammenfassung

  • To be ist extrem häufig und unregelmäßig: am/is/are, was/were
  • Fragen und Verneinung funktionieren ohne do/does
  • Kontraktionen (I’m, you’re, it’s) sind im Alltag Standard
  • There is/there are gehört zum Grundwortschatz
  • Kurze tägliche Übung macht die Formen schnell automatisch

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„To be“ ist das häufigste Verb im Englischen. Du brauchst es für Identität, Zustände, Orte, Zeitangaben und viele grundlegende Strukturen. Genau deshalb lohnt es sich, die Formen so früh wie möglich zu automatisieren.

Dieser Guide zeigt dir die komplette Konjugation, typische Fehler und eine kurze Routine, die wirklich funktioniert.

Präsens (Present)

PersonFormBeispiel
IamI am ready.
YouareYou are on time.
He/She/ItisShe is happy.
WeareWe are here.
YouareYou are students.
TheyareThey are late.

Präsens

I am, you are, he/she/it is, we are, they are

Vergangenheit

I was, you were, he/she/it was, we were, they were

Negation

am not / isn’t / aren’t

Fragen

Am I? Are you? Is he?

There is/are

Es gibt (Singular/Plural)

Vergangenheit (Past)

PersonFormBeispiel
IwasI was tired.
YouwereYou were right.
He/She/ItwasIt was cold.
WewereWe were early.
YouwereYou were there.
TheywereThey were busy.

Fragen mit to be

Bei „to be“ brauchst du kein do/does. Du stellst die Form einfach nach vorne:

  • Am I late?
  • Are you ready?
  • Is he at home?
  • Were they at the party?

Verneinung

Die Negation kommt direkt nach dem Verb:

  • I am not happy.
  • He is not here. → He isn’t here.
  • We are not late. → We aren’t late.

Kontraktionen (sehr häufig)

Im gesprochenen Englisch sind Kontraktionen Standard:

  • I am → I’m
  • You are → You’re
  • He is → He’s
  • We are → We’re
  • They are → They’re

Für Verneinung:

  • is not → isn’t
  • are not → aren’t
  • was not → wasn’t
  • were not → weren’t

There is / There are

Für „es gibt“ nutzt du there is / there are:

  • There is a book on the table.
  • There are two chairs in the room.

Merke: is = Singular, are = Plural.

Kurzantworten

Im Englischen antwortet man oft kurz mit to be:

  • Are you ready?Yes, I am. / No, I’m not.
  • Is she here?Yes, she is. / No, she isn’t.

Diese kurzen Antworten klingen natürlicher als lange Sätze.

Be vs. Have (wichtig für Lernende)

Englisch verwendet „to be“ für Zustände, die in anderen Sprachen mit „haben“ ausgedrückt werden:

  • I am hungry.
  • She is cold.
  • They are afraid.

Diese Struktur hilft, häufige Fehler zu vermeiden.

To be + -ing (Present Progressive)

„To be“ ist auch Hilfsverb für die Verlaufsform:

  • I am studying.
  • She is working.
  • They are watching a film.

Damit drückst du Handlungen aus, die gerade jetzt passieren.

To be + Partizip (Passiv)

Im Passiv ist „to be“ ebenfalls zentral:

  • The email is sent.
  • The rooms were cleaned yesterday.

So erkennst du viele Sätze im Alltag schneller.

Zukunft: will be / going to be

Für die Zukunft nutzt du meist will be oder going to be:

  • I will be there at 6.
  • She is going to be late.

„Going to be“ ist besonders häufig bei konkreten Plänen.

W‑Fragen mit to be

W‑Fragen bilden sich genauso wie Ja/Nein‑Fragen, nur mit Fragewort:

  • Where are you?
  • Why is he here?
  • What was the problem?

Tag Questions (kurze Rückfragen)

Tag Questions nutzt man, um Zustimmung zu erwarten:

  • You are ready, aren’t you?
  • She was here, wasn’t she?

Die Regel: positive Aussage → negative Rückfrage, und umgekehrt.

Negative Fragen

Negativfragen klingen sehr natürlich, wenn du überrascht bist:

  • Aren’t you coming?
  • Isn’t it cold?

Sie erwarten oft eine Bestätigung.

There is/are – kurze Antworten

  • Is there a problem?Yes, there is. / No, there isn’t.
  • Are there any seats?Yes, there are. / No, there aren’t.

Das klingt flüssiger als lange Erklärungen.

Typische Einsatzbereiche

  • Identität: I am a teacher.
  • Zustand: She is tired.
  • Ort: We are at home.
  • Zeit: It is 8 o’clock.

Weitere häufige Anwendungen:

  • Alter: I am 20 years old.
  • Wetter: It is sunny.
  • Preise: It is €10.

Mini‑Dialog (Alltag)

— Are you ready?
— Yes, I am. But my brother isn’t.
— Where is he?
— He is at home.

Solche kurzen Dialoge bringen dir die Strukturen schnell ins Gefühl.

Typische Alltagsphrasen

„To be“ steckt in vielen festen Ausdrücken:

  • It’s up to you. (Du entscheidest.)
  • It’s about time. (Es wird Zeit.)
  • It’s okay. (Alles gut.)
  • It’s worth it. (Es lohnt sich.)
  • It’s my turn. (Ich bin dran.)

Wenn du diese Phrasen kennst, verstehst du Gespräche schneller.

Kurzformen vs. Vollformen

In Schrift und Prüfungssituationen nutzt man eher Vollformen:

  • I am / I’m
  • You are / You’re
  • He is / He’s

In gesprochener Sprache sind die Kurzformen Standard. Beide sind korrekt – der Kontext entscheidet.

Häufige Fehler

1) do/does verwenden
Do you are ready? → ✅ Are you ready?

2) am/is/are verwechseln
I is → ✅ I am

3) was/were verwechseln
He were late → ✅ He was late

Mini‑Routine (10 Minuten)

  1. Sprich alle Formen im Präsens laut
  2. Verwandle 5 Präsens‑Sätze in die Vergangenheit
  3. Stelle 5 Ja/Nein‑Fragen
  4. Baue 3 Sätze mit there is/there are

Mini‑Test

Setze die richtige Form ein:

  1. I ___ hungry.
  2. She ___ at work yesterday.
  3. ___ you ready?
  4. There ___ two tickets.

Lösung: am / was / Are / are.

Übung: Satzumformung

Forme jeden Satz in Frage und Negation um:

  1. She is late.
    • Frage: Is she late?
    • Negation: She isn’t late.
  2. They were at home.
    • Frage: Were they at home?
    • Negation: They weren’t at home.
  3. There is a problem.
    • Frage: Is there a problem?
    • Negation: There isn’t a problem.

Fazit

„To be“ ist das Fundament des Englischen. Wenn du die Formen sicher beherrschst und Kontraktionen aktiv nutzt, wirkt dein Englisch sofort natürlicher.

Wenn du kurze tägliche Übungen mit Feedback möchtest, probiere Parlai und trainiere die Grundlagen im Kontext.

Häufig gestellte Fragen

Am nur bei I, is bei he/she/it, are bei you/we/they.

Nein. Fragen und Negationen bilden sich direkt mit to be: Are you…? I am not…

Was für I/he/she/it, were für you/we/they.

Sie sind im gesprochenen Englisch sehr üblich und klingen natürlicher: I’m, we’re, it’s.

Das ist eine Struktur für „es gibt“: There is a book. There are two books.

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